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Unser Pflegekonzept

Wir betrachten den Klienten, über die geplanten Pflegeleistungen hinaus, in seiner ganzen Persönlichkeit als Einheit von Körper, Geist und Seele.

Sie / Er ist mit bestimmten Bedürfnissen ausgestattet, deren Befriedigung seinem persönlichen, seelischen, geistigen und sozialem Wohlbefinden dient (Bedürfnis-Modell nach Maslow).

Unser pflegerisches Handeln soll den Klienten perspektivisch die Möglichkeit geben, diese individuellen Bedürfnisse selbständig befriedigen zu können.

Wir beziehen unsere Mitarbeiter in Veränderungen und Entwicklungen des Unternehmens ein. Neben regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen wird die Meinung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einbezogen.

Durch diesen anteilnehmend demokratischen Führungsstil soll sich der Mitarbeiter mit dem Leitbild des aditus-Pflegeteams identifizieren.

Regelmäßige und fachbezogene Fortbildungen stellen sicher, dass alle Mitarbeiter ihr Wissen erweitern. Dies fördert die Bereitschaft, neue Kenntnisse umzusetzen und sorgt dafür, dass die Qualität der täglichen Arbeit ständig reflektiert und angepasst wird.

Um die Versorgung unserer Klienten im Sinne der ganzheitlichen Betrachtungsweise sicherzustellen arbeiten wir mit einem Strukturmodell, bestehend aus 4 Elementen, welchem der 4-Phasen Pflegeprozess der WHO zu Grunde liegt.


1. Die strukturierte Informationssammlung

Sie ist der Einstieg in den Pflegeprozess und ist das Kernstück des Strukturmodells. Sie stellt die Sichtweise der pflegebedürftigen Person zu ihrer Lebens- und Pflegesituation als auch ihre Wünsche und Bedürfnisse dar. Des Weiteren bildet sie den Verständigungsprozess ab, welcher zwischen der pflegebedürftigen Person und der Pflegefachkraft, mit ihrer fachlichen Expertise, erfolgt ist. Dieser bewusste Prozess des "sich Annähern" sorgt dafür, dass die Pflegefachkraft die Situation in ihrer Gesamtheit wahr nimmt, einordnen kann und in Kooperation mit der pflegebedürftigen Person, die gewünschten Lösungen herbeiführen kann.

Das Ergebnis dieses Verständigungsprozesses bildet die Grundlage aller pflegerischen und betreuenden Maßnahmen. Die Hinzuziehung der Erfahrungen und Einschätzungen von Angehörigen und ggf. Betreuern ist eine wichtige Option, falls die pflegebedürftige Person aufgrund ihrer körperlichen und kognitiven Situation keine Aussagen treffen kann. Die fachliche Einschätzung der Pflegefachkraft zur Situation der pflegebedürftigen Person wird in 6 Themenfeldern dargestellt.

  »  Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  »  Mobilität und Beweglichkeit
  »  Krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  »  Selbstversorgung
  »  Leben in sozialen Beziehungen
  »  Haushaltsführung

In einer eigens entwickelten Risikomatrix werden die Informationen aus den Themenfeldern mit den individuellen, pflegesensitiven Risiken und Phänomenen verknüpft.


2. Eine individuelle Maßnahmenplanung

Sie erfolgt auf der Grundlage der erfassten Informationen der Informationssammlung. Sie schließt insbesondere die Aspekte zu individuellen Wünschen und zur Selbstbestimmung mit ein. Es werden die einzelnen Komponenten des Handlungsbedarfs sowie Maßnahmen zu Risiken und der Behandlungspflege festgelegt.
Die Maßnahmenplanung orientiert sich an den vertraglich vereinbarten Leistungen entlang der Leistungskomplexe.


3. Das Berichteblatt

Die Fokussierung liegt auf der Dokumentation von Abweichungen der festgelegten Maßnahmen. Durch dieses Vorgehen wird die Aufmerksamkeit der Pflegenden auf davon abweichende Ereignisse frühzeitig auf Prozesse der Veränderung oder eine Evaluation der bisherigen Erkenntnisse und Maßnahmen gelenkt. So kann zielgerichtet und angemessen auf Veränderungen reagiert werden.


4. Die Evaluation

Durch eine regelmäßige oder anlassbezogene Evaluation des Pflegeprozesses kann jederzeit auf Veränderungen reagiert und die Maßnahmen angepasst werden.


Ein wichtiges Anliegen, besonders bei unaufhaltsamen, krankheitsbedingten Verschlechterungen des Gesundheitszustandes, ist die Wahrung der Würde des Menschen und die Akzeptanz der Wünsche des Klienten.

Die Qualitätssicherung und -kontrolle erfolgt durch regelmäßige oder anlassbezogene Pflegevisiten durch die PDL, deren Stellvertretung oder des Qualitätsbeauftragten.

Unsere Klienten werden bestimmten Pflegefachkräften zugeordnet (Fachaufsichten). Dies bietet die Möglichkeit ein wachsendes Vertrauensverhältnis aufzubauen um die Pflege klientenorientiert umsetzen zu können.

Das Selbstbestimmungsrecht unserer Klienten steht im Vordergrund. Deshalb gilt für uns: Unsere Klienten sollen so lange wie möglich ein eigenständiges Leben führen können. Um dieses Ziel langfristig sichern zu können, muss ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Nur so kann für den Klienten trotz seiner Erkrankung und seinen Einschränkungen Wohlbefinden und soziale Stabilität erreicht werden.

Häufig sind Angehörige überfordert und können sich nicht am aktivierenden Pflegeprozess beteiligen. Hier gilt es im Sinne der ganzheitlichen Betrachtungsweise und Versorgung beratend zur Seite zu stehen und den Angehörigen eine langsame Annäherung an die jeweilige Pflegesituation zu ermöglichen.

Das aditus Pflegeteam erachtet eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten als notwendig.

Unser Leistungsangebot umfasst alle Leistungen, die im Rahmen von SGB V, SGB XI, weiterer Bereiche des SGB und privat abrechnungsfähig sind:

  » Behandlungspflege
  » Grundpflege
  » Hauswirtschaftliche Versorgung (im Rahmen der Pflege)
  » Hilfe bei der Bereitstellung von Hilfsmitteln
  » Unterstützung und Beratung bei Anträgen (Pflegegeld, Sozialhilfe, Wohngeld)
  » Vermittlung von Krankengymnastik, Fußpflege, Friseur und Essen auf Rädern
  » Begleitung außer Haus (ist individuell zu klären)

Um eine ganzheitliche Versorgung zu erreichen, muss eine tragfähige Vertrauensbasis aufgebaut werden, die nur auf der Grundlage einer professionellen Empathie und Beziehung wächst. Die Professionalität zeichnet sich dadurch aus, dass wir keine Mitglieder der Familie, sondern zuverlässige und fachkompetente Dienstleister sind.

Wir suchen den Kontakt zu Angehörigen, Freunden und Nachbarn des Klienten, um damit Verständnis für den Klienten und seine Pflege zu wecken. Die Pflegebereitschaft von Angehörigen und Freunden wird erhalten und gefördert.

Durch eine detaillierte Informationsweitergabe im Falle einer Einweisung in eine stationäre Einrichtung wird eine professionelle Überleitung gewährleistet.

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind regelmäßige Teamsitzungen, Klientenbesprechungen (Fallbesprechungen) und anlassbezogene Helfertreffen unerlässlich. Dies sind auch in der innerbetrieblichen Kommunikation wichtige Mittel, um alle Beteiligten auf den gleichen Wissensstand zu bringen.

Die Räumlichkeiten des aditus Pflegeteams befinden sich in Hofheim in der Oranienstraße 19. Das Büro ist Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr erreichbar. Darüber hinaus stellen wir für den direkten Klientenkontakt eine Rund-um-die Uhr-Erreichbarkeit sicher.

Unser Team setzt sich zusammen aus Krankenschwestern, Krankenpflegern, Altenpflegern und Altenpflegerinnen, Pflegehelfern und Pflegehelferinnen, Hauswirtschafterinnen, eines Qualitätsbeauftragten, der stellv. PDL und der PDL.
Wir führen eine EDV-netzwerkgestützte Klientenverwaltung, Pflegeplanung und Buchhaltung durch.